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Osteosarkom

Osteosarkom

Das Osteosarkom ist der häufigste bösartiger Tumor, der primär aus dem Knochen hervorgeht. Die Erkrankungshäufigkeit ist vergleichsweise gering mit 2-3 Erkrankungen pro 1 Million Einwohner pro Jahr, d.h. es ist mit 200 - 300 Neuerkrankungen im Jahr in Deutschland zu rechnen. Der Tumor tritt am häufigsten bei Heranwachsenden oder jungen Erwachsenen auf. Der erste Altersgipfel liegt bei 17 Jahren bei Jungen und bei 15 Jahren bei Mädchen. In der 5 und 6ten Lebensdekade liegt ein zweiter Altersgipfel, wobei hier Osteosarkome nach einer prädisponierenden Erkrankung, z.B. Morbus Paget, oder einer Vorbehandlung (Bestrahlung) überwiegen. Das Osteosarkom geht hauptsächlich von den Metaphysen (gelenknahen Anteilen) der langen Röhrenknochen aus. Bevorzugt entstehen Osteosarkome im Bereich des Knies. Etwa 40% der Tumore sind im Femur (Oberschenkelknochen) oberhalb des Kniegelenkes und ca. 20% im oberen Drittel der Tibia (Schienbein) lokalisiert. Generell können alle Knochen des Körpers Ausgangspunkt eines Osteosarkoms sein. In seltenen Fällen können auch Osteosarkome außerhalb des Knochens entstehen (extraossäre Osteosarkome).