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Über uns

Was ist eine Therapieoptimierungsstudie?

Mehr als 90 Prozent aller Kinder mit Krebserkrankungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden im Rahmen sogenannte Therapieoptimierungsstudien behandelt. Innerhalb dieser klinischen Studien werden die Kinder für ihre jeweilige Erkrankung nach einheitlichen Therapieplänen behandelt, die von einer Expertengruppe in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie, auf der Grundlage bislang durchgeführter Studien und neuen Erkenntnissen der Wissenschaft, entwickelt werden. Das Ziel dieser Studien ist die fortlaufende Verbesserung der Diagnostik und Behandlung, um für jede Erkrankung und ihre verschiedenen Risikogruppen die bestmögliche Therapie zu finden, welche die besten Heilungsraten erzielt und gleichzeitig die Nebenwirkungen und Langzeitfolgen verringert. Innerhalb dieses Optimierungsprozesses wird meist eine Standardtherapie mit zusätzlich zur Standardtherapie verabreichten Behandlung verglichen. Jede Studie wird von einer Studienzentrale aus geleitet, die das Kompetenzzentrum der Erkrankung darstellt und für Konsilaranfragen zur Verfügung steht.
Seit 1977 entwickelt die von Kurt Winkler begründete Cooperative Osteosarkomstudiengruppe (COSS) Konzepte und führt multizentrische Therapieoptimierungsstudien für die Behandlung von Osteosarkomen in Deutschland durch. Die COSS ist ein Gemeinschaftsprojekt der Gesellschaft für pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH), der Arbeitsgemeinschaft Knochentumoren, des Wiener Knochengeschwulstregisters und des Schweizerischen Institutes für angewandte Krebsforschung.