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Osteosarkom

Pathologie

Die Diagnose Osteosarkom setzt das Vorhandensein von Tumorosteoid in der histopathologischen Untersuchung voraus. Osteoid wird von malignen mesenchymalen Tumorzellen gebildet. Es findet sich jedoch kein einheitlicher Tumor sondern eine viele verschiedene Formen. Die Einteilung ist abhängig von der Lokalisation des Tumors innerhalb des Knochens, dem Differenzierungsgrad und histologischen Merkmalen. Der Ort des Entstehens im Knochen liegt meistens zentral innerhalb des Knochens ( = intramedullär), seltener juxtakortical (= an der Oberfläche des Knochens) oder extraskeletal (=außerhalb des Knochens), sehr selten intracorticall (in der Kompakta). In 80-90% alle Fälle handelt es sich um ein konventionelles Osteosarkom, bei dem man drei hauptsächliche Subtypen unterscheiden kann: osteoblastisches, chondroblastisches und fibroblastisches Osteosarkom, je nachdem welche Art der Substanz im Tumor am meisten zu finden ist (Osteoblastisch = knochenbildend, chondroblastisch=knorpelbildend, fibroblastisch = Bildung von Bindegewebe).  Es gibt jedoch auch eine große Zahl an seltenen Formen des konventionellen Osteosarkoms. Vom Malignitätsgrad lassen sich die häufiger vorhandenen hochmalignen von intermediär und niedrigmalignen Formen abgrenzen. Zusammenfassend sind die meisten Osteosarkome hochmaligne, zentral gelegen und vom konventionellen Subtyp.