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Osteosarkom

Überblick Behandlung

Die erfolgreiche Behandlung konventioneller (hochmaligner) Osteosarkome beruht auf zwei Kernbestandteilen:

  • Operationen aller erkennbaren Herde (Primärtumor und ggf. Metastasen)
  • Chemotherapie

Hauptziel der Chemotherapie ist die Vernichtung kleinster, noch nicht erkennbaren Metastasen (Mikrometastasen). Wird mit der Chemotherapie bereits vor Entfernung des Primärtumors begonnen (sog. präoperative oder neoadjuvante Chemotherapie), so kann ihre Wirkung am Tumor selbst abgeschätzt werden. Auch wird Zeit zur Operationsplanung gewonnen. Chemotherapie alleine, ohne Operation, ist jedoch nicht dazu in der Lage, den Tumor und seine evtl. bereits erkennbare Metastasen (= Makrometastasen) zu zerstören.

Beim Osteosarkom erfolgt die Behandlung routinemäßig im Rahmen sog. Therapieoptimierungsstudien. Im deutschsprachigen Raum werden diese von der Cooperativen Osteosarkomstudiengruppe (COSS) durchgeführt.