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News und Aktuelles

>>> August 2016:

EURAMOS1: Ergebnisse des Poor Responder Arms

Die Ergebnisse des Poor Responder Therapiearms der EURAMOS1-Studie sind im The Lancet Oncology publiziert worden und können nun hier abgerufen werden. Eine laienverständliche Zusammenfassung finden Sie unten, sie kann auch hier abgerufen werden.



>>> Mai 2016:

Rudolf-Virchow-Preis für Prof. Dr. Daniel Baumhoer

Professor Dr. Daniel Baumhoer (Universitätsspital Basel), der für die COSS-Studiengruppe als Referenzpathologe tätig ist, erhält im Rahmen der 100. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP) den renommierten Rudolf-Virchow-Preis 2016. Die Auszeichnung, die herausragende Forschung in der Pathologie würdigt, wird Daniel Baumhoer für seine molekulargenetische Untersuchung von bösartigen Knochentumoren zugesprochen.

Mehr darüber finden Sie in der Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie e.V.


>>> Februar 2016:

Deutscher Krebspreis für Prof. Dr. Stefan Bielack

Professor Dr. Stefan Bielack (Klinikum Stuttgart - Olgahospital) ist mit dem Deutschen Krebspreis 2016 in der Kategorie "Klinische Forschung" ausgezeichnet worden. Er erhält diesen Preis für seine wegweisende Forschungstätigkeit als Leiter der COSS-Studiengruppe, die wesentlich zur Verbesserung der Therapien beim Osteosarkom beigetragen hat. Die Studiengruppe setzte dabei nicht nur neue Therapiestandards, sondern etablierte erstmalig auch ein transatlantisches Studiennetzwerk in diesem Fachgebiet.

Mehr darüber finden Sie in der Pressemitteilung der Deutschen Krebsgesellschaft.


>>> Juli 2015:

EURAMOS1: Ergebnisse des Good Responder Arms

Die Ergebnisse des Good Responder Therapiearms der EURAMOS1-Studie sind im Journal of Clinical Oncology (JCO) publiziert worden und können nun hier abgerufen werden. Eine laienverständliche Zusammenfassung finden Sie unten, sie kann auch hier abgerufen werden.




>>> März 2015:

EURAMOS1: Ergebnisse der Prä-Randomisation

Die Ergebnisse der Prä-Randomisation im Rahmen der EURAMOS1-Studie sind in Annals of Oncology publiziert worden und können nun hier abgerufen werden.


>>> August 2014:

EURAMOS1: Erste Ergebnisse des Poor Responder Arms

Liebe COSS-Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

wie Sie wissen, haben wir in der EURAMOS-1-Studie gemeinsam randomisiert geprüft, ob die Therapie von Osteosarkompatienten, deren Tumoren schlecht auf präoperative Chemotherapie mit Methotrexat, Adriamycin und Cisplatin („MAP“) ansprechen, durch Zusatz von hochdosiertem Ifosfamid und Etoposid („MAPIE“) intensiviert werden soll, um die (ereignisfreie) Überlebenswahrscheinlichkeit zu verbessern. Wichtige Ergebnisse dieser Poor Responder Randomisierung der EURAMOS-1-Studie liegen nun vor und das Independent Data Monitoring Committee hat geraten, zum jetzigen Zeitpunkt darüber zu informieren.
Zusammenfassend hat sich gezeigt, dass der Zusatz von hochdosiertem Ifosfamid und Etoposid keine Überlebensvorteile ergibt, aber zu vermehrter Morbidität führt.
 

Hier die offizielle Nachricht der EURAMOS-1 Trial Management Group an alle Prüfärzte und teilnehmenden Zentren:
EURAMOS-1: Poor Response randomisation

The Independent Data Monitoring Committee for EURAMOS-1 has recommended early release and dissemination of the results of the Poor Response randomisation. This proposal was ratified by the Trial Steering Committee. This comparison investigated the efficacy and safety of an intensified CT regimen for patients (pts) with a "poor response" with a primary outcome measure of event free survival (EFS). 618 patients joined this randomisation from the four trials groups. 300 events have been observed to a target of 378.
The data show that adding ifosfamide and etoposide to MAP is associated with additional morbidity and has no effect on survival outcomes.
Evidence from EURAMOS-1 does not support adaptation of postoperative chemotherapy based on histological response.
The data will be presented in detail at CTOS in Berlin, Germany on 17-Oct-2014.
 

Den Abstract des CTOS (Connective Tissue Oncology Society) - Beitrags mit zusätzlichen Details zu den Studienergebnissen finden Sie bitte im geschützten Downloadbereich.
Die COSS-Studienleitung möchte angesichts der genannten Ergebnisse des Poor Responder Arms noch einmal auf die bereits 2011 ausgesprochene Empfehlung der im EURAMOS-Konsortium verbundenen Studiengruppen zur Osteosarkom-Chemotherapie hinweisen. Wir raten hiermit eindeutig davon ab, die Chemotherapie präoperativ mit „MAP“ behandelter Osteosarkompatienten wegen schlechten histologischen Ansprechens auf „MAPIE“ umzustellen. Für andere in Abhängigkeit vom Tumoransprechen durchgeführte Therapiemodifikationen fehlt weiterhin die Datenlage.
Abschließend darf ich Sie an dieser Stelle noch herzlich darum bitten, die bei Ihnen zurzeit getrennt eingehenden Dokumentations- und Follow-up-Bögen der EURAMOS-1-Studie bevorzugt zu bearbeiten, denn nur was Sie uns jetzt mitteilen kann in der anstehenden Gesamtauswertung der Studie Berücksichtigung finden – und wer möchte da schon mit „data missing“ erscheinen.

Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen,
Stefan Bielack


>>> Juni 2013:

EURAMOS1: Erste Ergebnisse

Es liegen erste Ergebnisse der Studie EURAMOS-1 vor. Informationen für Studienteilnehmer und ihre Angehörigen finden Sie hier.


>>> Januar 2013:

EURAMOS1: Bericht der European Science Foundation (ESF)

Die Europäisch-Amerikanische Osteosarkomstudie EURAMOS-Studie wird unter dem Dach des Pan-European Clinical Trials (ECT) - EUROCORES der European Science Foundation durchgeführt. Mehrere nationale Mitgliedsorganisationen der ESF, zuvorderst die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG, fördern die Studie und haben damit die erforderliche internationale Vernetzung erst möglich gemacht. (Der COSS-Anteil der Studie wird zudem von der Deutschen Krebshilfe unterstützt.) Mit 2.260 Patienten aus 326 Einrichtungen aus Europa, Nordamerika und Australasien, darunter 520 Patienten der COSS-Gruppe, ist EURAMOS auch dank dieser Unterstützung die bei weitem größte Osteosarkomstudie geworden, die es weltweit jemals gegeben hat.
Die European Science Foundation hat zum Rekrutierungsende einen Abschlussbericht zum ECT-EUROCORES herausgegeben, der auf unserer Homepage abrufbar ist. Die europäische und transatlantische Kooperation der in EURAMOS verbundenen Osteosarkomgruppen wird darin erfreulicherweise außerordentlich positiv beurteilt, ein gemeinsamer Erfolg aller teilnehmenden Kliniken und der Teams der kooperierenden Studiengruppen!
Die EURAMOS-Studie selbst läuft natürlich noch und die letzten Patienten haben ihre Therapie noch nicht ganz abgeschlossen. Die ersten Ergebnisse, die des Good Responder Armes (+/- pegyliertes Interferon alpha), können allerdings aller Voraussicht nach Anfang Juni im Rahmen der ASCO-Tagung 2013 präsentiert werden. Die COSS-Studienzentrale bedankt sich ganz herzlich bei allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben!


Hier können Sie den Abschlussbericht zum ECT-EUROCORES downloaden.


>>> Jan 2012:

EURAMOS1: Bericht der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)

Die Deutsch Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den deutschen Teil der internationalen Studiengruppe „European and American Osteosarcoma Study“ (EURAMOS).
Im DFG-Jahresbericht 2011 wird auf Seite 63 über die Forschung der EURAMOS1-Studiengruppe ausführlich berichtet.
Der betreffende Jahresbericht kann bei der DFG angefordert werden.


>>> Juli 2011:

COSS-Newsletter

Hier können Sie den letzten COSS-Newsletter downloaden.


>>> Juni 2011:

EURAMOS1: Rekrutierungsziel erreicht

EURAMOS-1 hat das Rekrutierungsziel erreicht und wurde zum 30.06.2011 für die Patienten-Neuaufnahme geschlossen. Insgesamt wurden aus über 300 Einrichtungen in 17 Ländern über 2200 Patienten registriert, davon 520 aus Kliniken der COSS-Gruppe.
Die bis zum 30.06. in EURAMOS-1 eingebrachten Patienten werden weiterhin gemäß Protokoll therapiert, randomisiert und nachverfolgt. Die Studie ist noch nicht abgeschlossen. Weitere Information finden Sie hier im aktuellen Informationsbrief.